Historik


Mein erstes und großes Thema ist das alte römische Reich. 

Das Römische Reich (lat. Imperium Romanum) die antike staatsrechtliche lateinische Bezeichnung lautete "Senatus Populusque Romanus" das soviel bedeutet wie Der Senat und das Volk von Rom. Die Regierungsform änderte sich mit jedem neuen Kaiser unter Augustus war Rom eine Republik , unter Nero eine Königsherrschaft und unter Caesar eine altertümliche Diktatur . Die größte Ausdehung die das römische Reich je sah war allein dem Kaiser Trajan zu verdanken . Im Jahr 117 erstreckte sich das römische Reich über 3 Kontinente . Das Reich war in sogenannten Provinzen aufgeteilt . Ihre erste Provinz war Sizilien.Das eigentliche Rückgrat der Verwaltung bildeten allerdings die Städte des Imperiums, die als halbautonome Bürgergemeinden organisiert waren und insbesondere für die Steuererhebung zuständig waren. Diese Delegation von Aufgaben ermöglichte es den Römern, mit einer sehr kleinen zentralen Administration operieren zu können.Die altrömische Überlieferung datiert die Gründung Roms zwischen 814 und 728 v. Chr., meist jedoch um das Jahr 750 v. Chr.; die später als Beginn der römischen Zeitrechnung ("ab urbe condita") kanonisch gewordene Angabe 7. geht auf den Gelehrten Marcus TerentiusVarro (116–27 v. Chr.) zurück. Obwohl die ältesten Siedlungsspuren auf dem späteren Gebiet der Stadt bis ins 10. Jahrhundert v. Chr. hinaufreichen, stammen die frühesten Hinweise für die Anlage einer Stadt wohl aus dem letzten Drittel des 7. Jahrhunderts v. Chr.

Der neue Stadstaat befand sich bald unter etruskischerr Königsherrschaft; diese Phase seiner Entwicklung wird die Königszeit genannt. Obwohl das Gebiet Roms aus äußerst unfruchtbaren, zum Teil sumpfigen und sandigen Boden bestand und somit eine gewinnbringende Landwirtschaft nahezu ausgeschlossen war, gelangte Rom unter den Etruskern bald zu wirtschaftlicher Bedeutung, kontrollierte es doch zwei bedeutende Handelwege: die Via Latina und die Via Salaria. Auch die Einführung des uralten römischen Hafenzolls für Handelsgüter trug ihren Teil zum wirtschaftlichen Erfolg bei.

Verschiedene Legenden wollen die römische Königszeit mit der Geschichte Trojas verknüpfen. So sollen die überlebenden Troianer von Aeneas, einem Sohn des Anchises und der GöttinVenus, nach langer Seefahrt (ähnlich der Odysee des Griechen Odyseuss) nach Latium geführt worden sein. Die älteste Überlieferung dieses Mythos geht auf Triamos von Tauromenion zurück, der römische Dichter Vergil schrieb zur Zeit des Augustus das Nationalepos der Römer, die Aenesis.

Kulturell wurden die Römer stark von den Etruskern beeinflusst; über diese fanden auch griechische Elemente ihren Weg in die Stadt. Beispiele sind die etruskische Zahlen, die griechisch-etruskische Schrift , aus der sich das Lateinische Alphabet entwickelte, die etruskische Religion mit Leberschau und Vogelschau und das Begräbnisritual, das in den Gladiatorenkämpfe eine überzogene Spätblüte fand. Rom gewann in Italien zunehmend an Einfluss, nachdem es sich um 500 v. Chr. von der Herrschaft der Etrusker gelöst hatte.

Der letzte römische bzw. etruskische König Tarquinius Superbus („Tarquinius der Stolze“, „der Hochmütige“) wurde im Jahre 509 v. Chr. vom römischen Volk unter Führung von Lucius Iunos Brutus aus Rom vertrieben, laut Überlieferung, weil einer seiner Söhne eine Römerin namens Lucretia geschändet hatte. Allerdings ist das Jahr 509 historisch nicht gesichert und wahrscheinlich eine Festlegung späterer Zeiten, die sich an den Sturz der Peisesstratiden in Athen um 510 v. Chr. anlehnen könnte. Wahrscheinlich wandelte sich das Königreich erst um etwa 475 v. Chr. in die Römische Republik („Republik“ von res publica“: „die öffentliche Sache“).

Das römische Staatswesen wuchs über die Jahre und änderte sich laufend. Polybius, ein griechischer Gelehrter, charakterisierte es als Mischung aus Monarchie (Magistratsämter wie Konsul),Adelsherrschaft (Senat) und Demokratie(Comitia). Das oberste Amt im Staat übte zuerst ein Prätor (prae-ire – der dem Heer vorangeht) aus, später bekleideten es alljährlich zwei Konsuln, welche die oberste Regierungsgewalt hatten und auf der obersten Ebene des cursus honorum standen. Die römische Adelsversammlung, der Senat, spielte eine bedeutende Rolle. Daneben gab es mehrere Volksversammlungen, die Comitia, die ebenfalls wichtig waren, besonders in Fragen von Krieg und Frieden und in der Rechtsprechung. Als erster einigermaßen fester Punkt in der römischen Geschichte gilt die Niederlegung desZwöltafelgesetz um 450 v. Chr.

Zentraler Ort der römischen Republik war das Forum Romanum, das als Stätte politischer, religiöser und sozialer Zusammenkünfte diente.

Damals bildete sich auch die römische Gesellschaftsordnung aus, die sich durch die Jahrhunderte nur langsam änderte. An der Spitze standen die alten Familien Roms, die landbesitzenden Patrizier, die politisch am einflussreichsten waren. Den größten Teil der Bevölkerung machten aber die Plebeyer aus, die nur teilweise politische Rechte hatten. Sklaven wurden nicht als autonom handelnde Menschen, sondern als „sprechende Werkzeuge“ betrachtet, hatten also keine Rechte, konnten aber die Freiheit erlangen. Die Beziehungen zwischen Patriziern und Plebejern wurden durch das Klientelsystem geregelt.

Zu den höchsten Ämtern im Staate, die ihren Inhabern Prestige und Ruhm versprachen, wurden anfänglich nur Patrizier zugelassen, während alle freien Bürger Kriegsdienst leisten mussten. Nach den Ständekämpfen, die etwa 150 Jahre anhielten und in denen die Plebejer zur „secissio plesis“ („Ausmarsch des einfachen Volkes“) gegriffen haben sollen, wurden die Plebejer 367 v. Chr. schließlich politisch fast gleichberechtigt; dennoch gelang nur wenigen plebejischen Familien der Aufstieg in die Führungsschicht.

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